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Die F1-Sim-Racing-Weltmeisterschaft 2026 endete mit einem der dramatischsten Finales in der Geschichte des Wettbewerbs, denn der Kampf um den Titel, der schon mehrfach als entschieden schien, ging bis in die letzte Runde – und darüber hinaus.
Bei den letzten Rennen in Mexiko-Stadt, São Paulo und Abu Dhabi blieben die Fahrer- und Konstrukteurswertungen bis zum allerletzten Moment offen, was zu drei spannenden Rennen und einem unvergesslichen Finale führte.
Der zehnte Lauf in Mexiko-Stadt bot durchweg spannende Rennen mit Überholduellen von Anfang bis Ende. An der Spitze feierte Ismael Fahssi seinen Geburtstag gebührend und sicherte sich seinen zweiten Saisonsieg.
Durch diesen Sieg rückte der Ferrari-Pilot mit 129 Punkten auf den zweiten Tabellenplatz vor und verkürzte damit den Rückstand auf den Tabellenführer Otis Lawrence (140 Punkte). Unterdessen erlitten Frederik Rasmussens Hoffnungen auf einen späten Titelkampf einen herben Rückschlag, nachdem er nach einem schwierigen Rennen nur den zehnten Platz belegte.
Der vorletzte Lauf in Interlagos bot Lawrence die Chance, sich die Meisterschaft vorzeitig zu sichern, nachdem er sich erneut die Pole Position gesichert hatte.
Ferrari zeigte sich in der entscheidenden Phase von seiner besten Seite. Fahssi nutzte die Gelegenheit für einen weiteren Rennsieg, während sein Teamkollege Bari Broumand eine der besten Defensivleistungen der Saison ablieferte. Sein entschlossener Widerstand verhinderte, dass Lawrence den zweiten Platz erreichte, und sorgte dafür, dass der Kampf um die Meisterschaft bis nach Abu Dhabi weitergehen wird.
Obwohl Lawrence vor dem letzten Rennen noch einen komfortablen Vorsprung von 17 Punkten hatte, schien sich das Blatt zu wenden. Auch im Teamwettbewerb herrschte große Spannung, da Alpine Sim Racing, Oracle Red Bull Sim Racing und Scuderia Ferrari HP Esports alle noch im Rennen waren.
Abu Dhabi bot einen passend dramatischen Saisonabschluss.
Rasmussen sicherte sich die Poleposition, doch die Aufmerksamkeit richtete sich schnell auf den Titelkampf zwischen Lawrence und Fahssi. Lawrence hätte lediglich einen Platz unter den ersten Fünf gebraucht, um sich den Meistertitel zu sichern, doch unterschiedliche Reifenstrategien und unterschiedliche Zeitfenster für die Boxenstopps führten in der Schlussphase zu ständigen Verschiebungen in der Live-Meisterschaftswertung.
Nach der Zielflagge wurde die Situation noch chaotischer. Eine nachträglich gegen Lawrence verhängte Ein-Sekunden-Strafe sorgte für Unsicherheit hinsichtlich des Endergebnisses und führte zu einer Überprüfung durch die Rennkommissare.
Nach etwa 30-minütiger Beratung wurde Lawrence offiziell zum F1-Sim-Racing-Weltmeister 2026 gekürt und ist damit der jüngste Fahrer, der jemals diesen Titel gewonnen hat.
Auch in der Teamwertung blieb es bis zuletzt spannend. Ein entscheidender dritter Platz für Jarno Opmeer im Finale, verbunden mit einem Ausfall von Dani Bereznay, gab schließlich den Ausschlag zugunsten von Oracle Red Bull Sim Racing. Mit diesem Ergebnis sicherte sich das Team seinen vierten Konstrukteurs-Meistertitel – ein neuer Rekord.
Nach einer Saison voller unvergesslicher Rennen, strategischer Duelle und dramatischer Wendungen in der Schlussphase endete die Meisterschaft 2026 mit einem Finale, das als eines der dramatischsten in der Geschichte des F1-Sim-Racings in Erinnerung bleiben wird.
Erlebe den Wahnsinn des letzten Rennens hier noch einmal:
Fanatec ist stolz darauf, offizieller Hardware-Ausrüster der F1 Sim Racing-Weltmeisterschaft 2026 zu sein. Alle Teams nutzen das Fanatec ClubSport Cockpit Formula, ausgestattet mit dem ClubSport Racing Wheel F1 und den CSL Elite Pedals V2.
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