Bei echten Autos werden die Anzahl der Gänge sowie deren Positionen und Abstände in der Regel durch die mechanischen Gegebenheiten des Getriebes bestimmt. Die meisten Fahrer sind mit dem üblichen 5- oder 6-Gang-Schaltmuster vertraut, doch gibt es verschiedene Varianten, darunter Dogleg- und 7-Gang-Anordnungen.
Für Sim-Racer bietet ein Schalthebel mit H-Muster wie der ClubSport Shifter SQ V1.5 die Möglichkeit, all diese Schaltmuster auszuprobieren, da in den meisten Simulatoren jeder Gang einzeln zugewiesen werden kann. Das Üben auf verschiedenen Layouts erleichtert die Umstellung beim Wechsel zwischen verschiedenen Straßen- und Rennwagen.
Der ClubSport Shifter SQ V1.5 lässt sich über RJ12 direkt an Fanatec-Basen anschließen oder als eigenständiges USB-Gerät am PC verwenden. Weitere Informationen finden Sie hier.
Das klassische 5-Gang-H-Schaltmuster ist das am weitesten verbreitete:
Bei dieser Anordnung liegen die am häufigsten verwendeten Gänge dicht beieinander. Der Gangwechsel vom 2. in den 3. Gang erfolgt besonders flüssig, da er einer einfachen geradlinigen Bewegung folgt, wobei der federzentrierte Schalthebel den Fahrer zurück in die mittlere Schaltposition führt.
Der Rückwärtsgang ist in der Regel durch eine Positionssperre oder eine Sperrvorrichtung gesichert, sodass er während der Vorwärtsfahrt nicht versehentlich eingelegt werden kann.
Das 6-Gang-Schaltmuster bietet eine zusätzliche Vorwärtsgangstufe, ohne die grundlegende Logik zu verändern:
Dies wurde zur gängigen Praxis, als Straßenfahrzeuge für den Einsatz auf der Autobahn ein breiteres Leistungsspektrum und längere Übersetzungen erhielten. Durch die breitere Schaltgabel kommt es noch mehr auf Präzision an, insbesondere am äußersten rechten Rand des Schaltmusters.
Beim sportlichen Fahren kann diese zusätzliche Übersetzung die Flexibilität verbessern, macht es aber auch umso wichtiger, sich damit vertraut zu machen. Ein sauberer Gangwechsel hängt eher von einer kontrollierten Seitwärtsbewegung ab als davon, über das Schalthebelgehäuse zu eilen.
Eine weniger verbreitete, aber bemerkenswerte Variante ist das 7-Gang-H-Schaltmuster, das vor allem mit bestimmten Porsche-911-Modellen in Verbindung gebracht wird. Porsche hat bei ausgewählten 911-Varianten 7-Gang-Schaltgetriebe angeboten, wobei der 7. Gang zur Kraftstoffeinsparung sehr lang ausgelegt ist. Es basiert auf einem typischen 6-Gang-Schaltmuster und verfügt über eine zusätzliche Schaltstufe.
Dieses ungewöhnliche Layout war die direkte Inspiration für die 7-Gang-Unterstützung des ClubSport Shifter. Im Gegensatz zum echten Porsche-Getriebe, das nach dem Einlegen des 5. oder 6. Gangs eine spezielle Entriegelung aufweist, verfügt der 7. Gang des Fanatec über dieselbe physische Sperre wie der Rückwärtsgang, bei der man den Schalthebel nach unten drücken muss, um das Einlegen zu ermöglichen.
Der 7. Gang lässt sich bewusst schwerer schnell einlegen, wodurch die Gefahr eines versehentlichen Gangwechsels beim Hochschalten vom 4. in den 5. Gang oder beim Herunterschalten vom 6. in den 5. Gang verringert wird.
Eine weitere bemerkenswerte Variante ist das Dogleg-Muster, bei dem der erste Gang separat angeordnet ist – meist oben links –, während der zweite und dritte Gang eine gerade vertikale Linie bilden. Zu den berühmten Fahrzeugen mit einem Dogleg-Muster für den ersten Gang zählen der BMW M1, der Ferrari 512 BB und der Mercedes 190E Evo II.
Rennfahrer verbringen fast ihre gesamte Zeit im 2. bis 4. Gang, daher müssen diese Gänge am schnellsten sein und sich am einfachsten schalten lassen.
Dieses Schaltmuster ist im normalen Straßenverkehr weniger intuitiv, erweist sich jedoch als sehr effektiv in Fahrzeugen, bei denen schnelle Gangwechsel zwischen den wichtigsten Leistungsgängen von entscheidender Bedeutung sind.
Mit dem ClubSport Shifter können Sie ein Dogleg-Schaltmuster simulieren, indem Sie die Gänge per Software neu zuweisen.
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